Da sei zum einen zum beispiel der zustand genannt, in dem man entdeckt, dass der jahrlange (und ich benutze diese formulierung mit bedacht) lieblingsblog mit einer neuen geschichte aufwartet.
Zum anderen sei auch der geistige zustand des verfassers dieses blogs benannt. Dieser atmet nunmehr seit etwa zwei wochen ostdeutsche luft und ist zufrieden. Diese zufriedenheit lässt sich an manchen indikatoren festmachen. Und da wären wir auch wieder bei der freude. Der oben genannte verfasser befand sich also auf seiner feierlichen immatrikulation bezüglich seines studiums der rechtswisscenschaften. Dieser wohnte er mit einigen neugewonnenen kammeraden bei, die sich allerdings schon vor ende der veranstaltung entfernten. Ein grober fehler, wie sich rausstellen sollte. Denn nach der besagten feier stellte sich heraus, dass diese von der örtlich ansäßigen brauerei ur-krostitzer gesponsort war und dementsprechend zunächst vor dem ort des geschehens, dem leiziger gewandhaus, gimmicks ausgeteilt wurden (taschen unter anderm gefüllt mit 2 bierflaschen) und es anschließend freibier zu begrüßen gab von eben jener brauerei in einem der angesagtesten und meiner meinung nach geilsten studentenclubs der umgebung. Ein tolles vergnügen. Nachdem ich also allein dort herumstand geriet ich fix an einen kreis, der aus 2 mädels, die ich bereits kannte, und einem kulturwissenschaftler mit einem thomas mann anstecker am revers des jackets bestand. Dazu sei angemerkt, dass alle fakultäten an jener veranstaltung teilnahmen.
Ein interessanter kreis, so sei beispielsweise genannt, dass ich nach ankündigung eines toilettengangs gebeten wurde schnell wiederzukommen, um weiter über goethes faust I zu sprechen. Ich bin im akademischen leben angekommen glaube ich.
Diese truppe stellte sich also als recht abgefahren heraus. Dieser zustand änderte sich auch nicht durch das hinzustoßen zweier soziologinnen. Interessant war es allemal. Zudem gab es auch noch besgates freibier, was diskussionen doch leichter werden ließ.
Am ende des abends fand sich der protagonist nach diversen durchprobierten lokalen biersorten allein in einer kneipe wieder, die ihn auf seinem rad-heimweg spontan ansprach. Kurz nachdem er sich setzte fing es auch passend an zu regnen und als er sein bier auf hatte, hörte es auf. Es gibt wirklich schöne momente im leben, auch wenn diese manchmal allein genossen werden müssen.
Selber aktor befand sich einige tage zuvor auf einem treffen zweier burschenschaften. Das war wiederum sehr interessant. Komplett unverbindlich und ohne mitgliedschaft natürlich. Als KDVer ist eine mitgliedschaft in einer dieser, schlagender, verbindungen eh nicht gewünscht ist.
Der name „schlagende verbindung“ wurde auf dem vorplatz des gewandhauses, in dem wie gesagt die feier statt fand, noch einmal bestätigt. Nicht umsonst befanden sich viele ordnungshüter auf dem vorplatz, denn es kam immer wieder zu scharmützeln zwischen der antifa und jenen burschenschaften. es geht also rund im osten.
Soweit das neuste vom tage. Ahoi.
Ps: diesen text setzte ich gestern nacht gegen halb 2 auf, ich bin ein wenig über mich selbst erstaunt dass ich zu dieser zeit nichts besseres zu tun hatte als einen neuen erlebnisbericht für den blog zu schreiben. das soll wohl ein zeichen sein. vielleicht geht es wieder bergauf...


